Sonntag, 11. Oktober 2009

Morgenandacht: Freundlichkeit

„Alle sollen sehen, wie freundlich und gütig ihr zueinander seid.“ (Phil. 4,5 Die Gute Nachricht Bibel, 1997)

Wie oft, schätzt du, wirst du heute unfreundlich sein? Wie oft wirst du ungeduldig sein? Wie oft nachtragend, herablassend und genervt? Wahrscheinlich öfters, als du es jetzt willst und dir vornimmst. Die Vorsätze sind gut, aber im nächsten schwierigen Moment sind sie schon vergessen und außer Kraft gesetzt. Natürlich, wir wollen freundlich und gütig zueinander sein! Nicht nur untereinander, nicht nur im Freundeskreis oder unter den Gleichgesinnten in der Kirche oder unter den netten Kollegen am Arbeitsplatz, nein, auch zu denen, die uns nerven, verletzen und lästig sind. Wir wollen es, weil wir Christen sind. Und das ist gut so. Schlecht ist nur, dass es so schwierig zu verwirklichen ist. Dabei ist die Bitte so schlicht und klar: „Alle sollen sehen, wie freundlich und gütig ihr zueinander seid.“ Sie ist sogar mit der Hoffnung verbunden, dass dann, wenn jemand damit beginnt und nicht aufhört, freundlich und gütig zu sein und zu bleiben, der Funke überspringt und auch der andere freundlich und gütig werden könnte. Ist das nicht eine reizvolle Herausforderung? Wenn du kurz vor deinem ersten Ärger stehst, dann halte kurz inne und höre die Worte: „Alle sollen sehen, wie freundlich und gütig ihr zu-einander seid.“ Mal sehen, ob sie wirken!

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